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Uber Switzerland muss für UberPop-Fahrer keine AHV-Beiträge zahlen

Die Fahrdienst-Plattform gilt weiterhin nicht als Arbeitgeberin und ist daher nicht AHV-beitragspflichtig. Wegen hängiger Verfahren liess das Bundesgericht wichtige Fragen aber offen. Die Fahrdienst-Plattform Uber Switzerland mit Sitz in Zürich ist nicht die Arbeitgeberin der UberPop-Fahrer und muss damit keine AHV-Beiträge an die Ausgleichskasse de ...

24. Juni 2021
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Taxifahrer empört über ÖV-Angebot der Stadt Zürich

Mit den geschlossenen Restaurants, Clubs und anderen Lokalen fehlen auch den Taxifahrern viele Kunden. Ausgerechnet jetzt, wo sie sowieso unter der Corona-Pandemie leiden, greife sie die Stadt Zürich nun auch noch mit ihrem ÖV-Extrabus-Angebot an.. Taxifahrer empört über ÖV-Angebot der Stadt Zürich – TeleZüri (telezueri.ch) ...

24. Juni 2021

Turbulente Geburt in Zürich im Taxi

Nio kam im Taxi zur Welt

Das Glück war nicht mehr aufzuhalten. Der kleine Nio kam zehn Tage früher als geplant. Er konnte sich nicht einmal gedulden, bis das Taxi im Spital ankam. Das war sogar für seine Mutter eine Überraschung.

Es war am 18. Juli, kurz vor 6 Uhr morgens. Sibylle Bischofberger (32) war schon etwa zwei Stunden wach. «Ich habe nicht erwartet, dass es schon so weit ist», sagt die Zürcherin zu BLICK. Ihr Lebenspartner Diego Gsponer (42) schlief noch. «Irgendwann war für mich klar, dass die Wehen eingesetzt hatten», sagt Bischofberger. «Dann habe ich Diego geweckt.»

Alles musste sehr schnell gehen. Für den Erstgeborenen Neil (2) musste ein Hütedienst her. «So früh am Morgen war aber niemand erreichbar», sagt Gsponer. Eine Nachbarin erklärte sich schliesslich bereit, den Junior zu hüten. «Sie hatte aber nicht lange Zeit.»

Mitten auf der Fahrt ging es los

Das Taxi sei zum Glück schnell da gewesen. Für den Weg vom Wohnort der Familie zum Unispital Zürich war bei dem geringen Verkehrsaufkommen am frühen Morgen mit nicht mehr als einer knappen Viertelstunde zu rechnen. «Während der Fahrt habe ich weiter rumtelefoniert, um jemanden zu finden, der Neil bei der Nachbarin abholen konnte», sagt Gsponer. «Zum Glück habe ich dann seine Gotte erreicht.»

Mitten auf der Fahrt hiess es dann plötzlich: «Es geht los, es geht los!» Kurz vor dem Unispital schloss Sibylle Bischofberger das Neugeborene bereits in die Arme. «Der Schrei kam noch im Taxi», erzählt sie.

In der Geburtshilfeklinik wurden die frischgebackenen Eltern schliesslich vom Personal in Empfang genommen. «Ich habe das Baby einfach an mich gedrückt. Dass es ein Bub ist, habe ich erst im Spital gemerkt.»

Taxifahrer: «Bisher habe ich es immer rechtzeitig geschafft»

Nach der turbulenten Geburt sind die Eltern überglücklich: Der kleine Nio ist kerngesund. Der Wonneproppen war bei der Geburt 52 Zentimeter gross und brachte 3,61 Kilo auf die Waage. Ob das Paar nach Nio weitere Kinder plant? Die Sachbearbeiterin und der Skilehrer und Gärtner lassen es offen. Vorerst geniessen sie das Familienglück zu viert.

Der Taxifahrer, der namentlich nicht genannt werden will, ist froh, dass alles gut verlief. Es tue ihm leid, dass er nicht schneller habe fahren können. «Ich habe schon oft Schwangere ins Spital gebracht», sagt er zu BLICK. «Bisher waren wir aber immer rechtzeitig dort.»

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31. Juli 2019

Für Uber-Autos sollen bald Regeln gelten

Uber-Autos sollen neu gekennzeichnet werden.

Das neue Zürcher Taxigesetz kommt vors Volk: Eine Allianz aus GLP, BDP, CVP und FDP hat am Montag das Kantonsratsreferendum ergriffen. Die Parteien kritisieren das neue Gesetz als innovationsfeindlich und zu regulierend. Für das Kantonsratsreferendum sind 45 Stimmen nötig.

Umstritten ist vor allem die Regulierung des Fahrdienstes Uber, der neu ebenfalls unter das Taxigesetz fallen soll. Betroffen davon sind Limousinendienste wie UberBlack und UberX. Uber-Autos sollen neu mit einer Plakette gekennzeichnet und die Fahrer bei einer kantonalen Stelle gemeldet werden.

SVP und SP erhoffen sich einfachere Kontrolle

Das neue Taxigesetz stelle sich gegen beliebte peer-to-peer Plattformen und damit gegen eine zukunftsträchtige und effiziente Mobilität durch Fahrtenvermittlung unter Privaten, begründen die Parteien in einer Mitteilung ihr Referendum. Unterstützt wird das Referendum vom Verein Pro Nachtleben und von der Bar & Clubkommission Zürich.

Das neue Gesetz zementiere die bestehenden Strukturen im Taxiwesen und verhindere eine dringend nötige Qualitätsverbesserung und Aufwertung. Anstatt das Taxigewerbe durch die Kantonalisierung zu mehr Kundenfreundlichkeit und attraktiveren Preisen zu animieren, festige die Gesetzesvorlage die strukturellen Mängel und Defizite.

Vor einer Woche segnete der Kantonsrat das neue Gesetz in zweiter Lesung mit 107 Ja- zu 66 Nein-Stimmen ab. Dafür stimmten hauptsächlich SVP und SP, die sich davon eine einfachere Kontrolle des neuen Gewerbes und «gleich lange Spiesse» für alle Anbieter erhoffen.

1. April 2019